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http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/kreis-olpe/iseringhausen-hofft-auf-eine-gruene-zukunft-id6077803.html

KUNSTRASEN

Iseringhausen hofft auf eine grüne Zukunft

15.11.2011 | 17:42 Uhr

Der 30. November könnte ein großer Tag für die SpVg Iseringhausen werden. Dann entscheidet der Rat der Stadt Drolshagen über den Antrag des Fußballvereins auf den Bau eines Kunstrasenplatzes. Zur Tagesordnung gehört das Thema bereits in der nächsten Sitzung des Ausschusses „Bildung und Soziales“ am 22. November.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 295 000 Euro, der beantragte städtische Zuschuss soll 200 000 Euro betragen. „Ich hoffe, dass es positiv ausgeht,“ spricht Mario Penzkofer, Geschäftsführer der SpVg, wohl allen Mitgliedern aus der Seele. Im Frühjahr 2012 soll gebaut werden. Wenn das Terrain dann eingeweiht wird, wäre die Sportanlage - nach dem erfolgreichen Klubhaus-Bau in diesem Sommer - endgültig auf der Höhe der Zeit.

Genau das ist eines der Haupt-Argumente des Iseringhauser Vorstandes. Mario Penzkofer: „Wir sind der einzige aktive Verein im Kreis Olpe, der noch auf Asche spielt.“

Das könnte, wie Penzkofer befürchtet, über kurz oder lang zu einem Standort-Nachteil werden Vor allem die Jugendabteilung würde es treffen. Die ist mit 60 bis 70 Spielern aktuell recht stark, ihr droht aber eine Abwanderungs-Flut zu den Nachbarvereinen. „In der näheren Umgebung, wie in Drolshagen, Rüblinghausen oder Olpe sind ja lauter Kunstrasen,“ weist Penzkofer auf die geografische Lage Iseringhausens hin, „und auch die Wendschen Vereine sind nicht weit.“

Der Finanzierungsplan steht. Er ist, wie Penzkofer nicht ohne Stolz verkündet, „wasserdicht.“ Das liegt auch an der großen Spendenbereitschaft der Mitglieder und Freunde. Trotzdem kommen auf den Verein nicht unerhebliche Eigenleistungen zu, und auf Spenden angewiesen ist der Klub nach wie vor. Penzkofer ist dennoch optimistisch, dass die SpVg diesen Kraftakt meistert: „Dadurch, dass wir beim Klubhausbau schon recht viel Eigenleistung erbracht haben, ist für den Platz etwas übrig geblieben.“

Lothar Linke